Der MAK - kommentiert

Zum kraftvollen Hirsch

 

 

Ist der MAK auf den Hirsch gekommen? Warum eigentlich nicht?

Der Hirsch symbolisiert Stärke. Durch sein mächtiges Geweih, aber auch durch die Ruhe mit der er aufrecht und frei durch die Landschaft schreitet. Er bewahrt Haltung zu jeder Jahreszeit. Im Frühjahr wirft er sein Geweih ab - Zeichen des Neubeginns und gleichsam der mit zunehmendem Alter wachsenden Weisheit an neuen Enden.

Der Jahreswechsel naht. Der Messearbeitskreis Wissenschaft e.V. wünscht Ihnen (und nicht nur jetzt) Zeit zur Besinnung und einen erfolgreichen Neubeginn 2019.

 

54. Tagung Messearbeitskreis Wissenschaft in Bonn am 3. und 4. Dezember 2018


54. Tagung Messearbeitskreis Wissenschaft in Bonn am 3. und 4. Dezember 2018

Wir heißen alle Teilnehmer zur Tagung des Messearbeitskreises Wissenschaft in Beethovens Geburtsstadt herzlich willkommen.

Auch fast 250 Jahre nach seiner Geburt im Dezember 1770 gilt: Die Gedanken- und Ideenwelt, die Beethoven Zeit seines Lebens verkörpert hat, prägen Bonn, seine Geburtsstadt, heute stärker denn je. Als deutsche Stadt der Vereinten Nationen arbeitet Bonn aktiv mit an der Welt von morgen, bietet als Universitätsstadt Raum für innovative Ideen und für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus aller Welt ein vielfältiges Freizeit- und Kulturangebot.

In 200 Jahren als Universitätsstadt hat Bonn sich zu einem international renommierten Wissenschaftsstandort entwickelt, an dem zukunftsorientiertes Denken Tag für Tag praktiziert wird. Dies gilt auch für zahllose Institutionen und Unternehmen. Nach einer Untersuchung der Europäischen Kommission gehört Bonn zu den Spitzenzentren der Informations- und Kommunikationstechnologie in Europa. Mehr dazu werden wir von den Vertretern der Wissenschaftsregion Bonn erfahren. 

In enger Abstimmung mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), den Bereichen Marketing im DAAD, dem Referat Internationales Forschungsmarketing und dem Referat Internationales Hochschulmarketing werden uns im Schwerpunktthema „From Science to Business“ Ansätze des Verbunds Forschungsmarketing (DAAD, DFG, AvH, Fraunhofer) vorgestellt und wir werden über Ziele, Formate und Herausforderungen diskutieren.

Ein weiteres Schwerpunktthema ist „Messeevaluation des DAAD - lessons learnt“.

Weiterhin werden wir erfahren, wie sinnvolles Matchmaking mit digitalen Tools erfolgt und wie ein Online-Vertragsgenerator funktioniert.

Vertreterinnen der Messegesellschaften aus München und Leipzig werden zudem über Neues an Aktivitäten und Innovationen von ihren Messeplätzen berichten und last but not least gilt es im nächsten Jahr 50 Jahre Fachhochschulen in Deutschland zu feiern.


Dipl.-Ing. Horst - G. Meier
Vorsitzender des Vorstandes
MesseArbeitskreis Wissenschaft e.V.

 

 

 

Umweltschutz im Messewesen

Messen für Umweltschutz, Wassertechnik und Entsorgung zu veranstalten ist die eine Sache. Sich als Veranstalter selbst für Nachhaltigkeit bei Publikums- und Fachmessen einzusetzen, die andere. Das gesamte Messegelände auf regenerative Energien und umweltfreundliche Technologien umzustellen zeugt von zukunftsorientiertem Engagement der Deutschen Messe AG, der Messe München sowie der Messe Berlin.

Die Verbindung zwischen ökonomischem und ökologischem Handeln findet zunehmend auch auf dem Marktplatz Messe statt. Nicht immer offensichtlich wie in der Begrünung der Außenanlagen und der Dachgärten, manchmal auch unauffälliger, aber nicht minder wirkungsvoll, wie z.B. in der Nutzung von Dienstfahrrädern statt motorisiertem Verkehr oder dem Angebot von Catering mit regionalem Obst und Gemüse, um die Transportwege kurz zu halten und das Umland wirtschaftlich zu stärken.

Ökologische Energiegewinnung und die Verbrauchssenkung der Ressourcen sind Hauptzutaten im angebotenen Nachhaltigkeitsmix der Messegesellschaften: umweltfreundliche Stromerzeugung über Photovoltaik-Dachanlagen (die Messe München verfügt über eine der weltgrößten), ökologische Wärmeerzeugung über Erdwärme und Erdgas, Wärmerückgewinnungsanlagen, die Senkung des Brennstoffverbrauchs durch besser regulierte Wärmezufuhr und energiesparende Beleuchtung. Und die konsequente Nutzung von erneuerbaren Energien. Seit dem 1. Januar 2018 bezieht die Deutsche Messe AG für ihr gesamtes Messegelände Ökostrom. Das Unternehmen erklärt: „Wir legen Wert auf eine schonende und nachhaltige Ressourcennutzung und sind bestrebt, im Rahmen unserer Tätigkeit nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren." So werden allein auf dem Gelände der Deutschen Messe AG jährlich ca. 18.000 t Kohlendioxid eingespart.

Auch die Messe Berlin sieht sich der angewandten Nachhaltigkeit verpflichtet und baut auf dem Gelände rund um den Funkturm auf regenerative Energien und Ressourcenschonung. Sie verweist  zudem auf weitere wichtige Komponenten des Umweltschutzes: die erforderliche gute Anbindung eines Messegeländes an öffentliche Verkehrsmittel zur Reduktion des Individualverkehrs und in diesem Zusammenhang auch auf die Möglichkeit günstiger Kombinationstickets für den Messezugang und die An- und Abfahrt mit der DB sowie Zuschüsse für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Messegesellschaft zu den monatlichen Umwelttickets für öffentliche Verkehrsmittel. Nicht zuletzt unterstützt das ökologische Handeln der Messe Berlin die konsequente und folgenreiche Mülltrennung und –vermeidung (Downloads statt Broschüren und Formularen, Mehrweggeschirr und –besteck, Pfandflaschen und Wasserspender), aber auch die Nutzung biologischer Reinigungs- und Vermeidung chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel.

In jedem Gebäudebereich, in jeder Messeaktivität bietet sich Potential, die auf den bei den Gesellschaften vor Ort stattfindenden Umweltmessen angepriesenen ökologischen Branchenneuheiten selbst auszuprobieren und anzuwenden. Allen drei Messegesellschaften gemein ist ihre Vorbildfunktion oder wie Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München es formuliert: „Die Messe München als einer der international führenden Messeveranstalter hat weltweit eine hohe Strahlkraft. Sowohl in ihrem Handeln als auch auf ihrem Gelände ist sie der Nachhaltigkeit in besonderer Weise verpflichtet.“

Der Umwelt und der Messewirtschaft zuliebe.

 

 

Vorstandsveränderung

Viktoria Fitterer                       Eva Bartholmé

Längst ist der Messeveranstaltungssektor keine Männerdomäne mehr: Der Frauenanteil der gesamten Belegschaft liegt heute zwischen 50% und zwei Dritteln aller Angestellten. Auch in den Führungsetagen, im Vorstand und in Aufsichtsräten, sitzen zu einer guten Hälfte Frauen. Peter Ottmann, Geschäftsführer der NürnbergMesse begründet die hohe Frauenquote mit den sogenannten Soft Skills „Kommunikation“ und „Interaktion“, die im Messegeschäft entscheidend sein können und in denen Frauen nun einmal besser wären. Eine skandinavische Studie belegt zudem, dass Frauen im Vorstand die Krisenresistenz erhöhen, da sie Risiken besser im Blick haben. Eine aktuelle amerikanische Studie in Start-Ups zeigt, dass Teams mit hohem Frauenanteil um 60% erfolgreicher arbeiten.

Auch im zweiköpfigen MAK-Vorstand und Beisitz sind aus gutem Grunde jetzt jeweils beide Geschlechter vertreten. Eva Bartholmé, Leitung Messe- und Veranstaltungsmanagement an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, rückte vom Beisitz in den Vorstand auf. Ihren Platz als Beisitzerin übernahm Viktoria Fitterer, Leiterin Messe, Kongress, Event am Karlsruher Institute of Technology (KIT). Beide sind langjährige und erfahrene Mitglieder des Vereins.

Keine festgelegte Frauenquote beeinflusste diese Entscheidung. Aber Soft Skills, Krisenresistenz und Erfolg als zusätzliche geschlechtsspezifische Qualifikationen sind sicher drei starke und überzeugende Argumente für die fortan gemeinsam durchgeführte Vorstandsarbeit. Wir freuen uns darauf!

"Die Profis der Messeszene als Mitglieder vereint"


Klaus Dosch von der Technischen Universität Kaiserslautern (Kontaktstelle Information und Technologie) und Vertreter im Transfernetz Rheinland-Pfalz

Wissenschaft ist nicht einfach zu vermitteln. Vielfältiges Vorwissen kann Voraussetzung für Verständnis sein. Doch welche Möglichkeiten gibt es, auf Messen Interesse zu wecken, Anwendungen in kürzester Zeit zu erklären, Angebot und Nachfrage zusammenzuführen? Für Universitäten stellt sich der professionelle Kommunikationsmix von Pressarbeit und Messeauftritten heute als ebenso wichtig dar wie für private Unternehmen. Klaus Dosch, TU Kaiserslautern, erfährt im Messearbeitskreis Wissenschaft e.V. hierzu professionelle Hilfestellung:

"Im Messearbeitskreis Wissenschaft sind die Profis der Messeszene aus den Hochschulen, den Instituten und auch den Messesgesellschaften als Mitglieder vereint. Diese Mitglieder werden noch mehr werden, weil der Messearbeitskreis Wissenschaft ein junger Verein ist. Wir erhoffen uns in den kommenden Jahren als Mitglied des Messearbeitskreis Wissenschaft professionellere Auftritte und noch bessere Ergebnisse."