Aktuell gewesen

Es kommt wie es kommt ... der Messearbeitskreis Wissenschaft tagt virtuell



Die 57. Tagung des MAK sollte Ende November/Anfang Dezember auf Einladung der Koelnmesse auf ihrem Messegelände am Rhein stattfinden.
Am Montag, dem 30. November um 10 Uhr werden die Teilnehmenden jetzt stattdessen durch den MAK e.V.-Vorsitzenden Dipl.-Ing. Horst-G. Meier virtuell an ihrem Bildschirm begrüßt.

In der als Ersatz für die Präsenzveranstaltung geplanten 6-stündigen Videokonferenz präsentiert sich die Koelnmesse mit Vorträgen und Informationen zu ihrem wissenschaftlichen Engagement, ihren Projekten, Herausforderungen und Strategien, und die Duale Hochschule Baden-Württemberg aus Ravensburg mit Prof. Stefan Luppold zum digitalen Doppel Duales Studium und Messewirtschaft. Lea Stepczynski und Dr. Thorsten Knoll berichten über die erfolgreiche erste virtuelle Karrieremesse an der TU Berlin und bereiten damit Hendrik Hochheim, Institut der Deutschen Messewirtschaft, den Weg, der auf der Basis von durch den AUMA ermittelten Wirtschaftszahlen eine Prognose zu Messen der Zukunft wagen wird. Das genaue Programm sehen Sie hier.

Im Anschluss gibt es Aktuelles aus dem Messearbeitskreis Wissenschaft und die Einladung zur Mitgliederversammlung - ebenfalls virtuell - am Dienstag, dem 1. Dezember 2020 um 10 Uhr.

Eine geballte Ladung Inhalt und Information mit eingeplanten Pausenzeiten für Austausch und Erholung. Anders als ursprünglich für die Tagung in Köln geplant, aber auch so mit starker Kölner Beteiligung im virtuellen Format.

Et kütt wie et kütt: Die Zeiten erfordern und ermöglichen flexibles Handeln. Der MAK zollt dem mit seiner 57. Tagung in informativer und anregender Form Tribut.  



Anmeldung/Ansprechpartner:
Dr. Thorsten Knoll, Tel: 030 - 447 202 55
E-Mail: knoll@tubs.de

Zugangsdaten werden den Teilnehmenden direkt übermittelt.


 

#AlarmstufeRot - die Veranstaltungsbranche geht auf die Straße

 

Etwa 15.000 Vertreter*innen des Veranstaltungswesens drangen am
9. September in Berlin auf eine bessere finanzielle Unterstützung durch die Regierung, um ihrer Branche in der Pandemie bedingten Notlage effektiver zu helfen.

Schausteller und Schauspieler, Bühnen- und Messebauer, Beleuchter und Tontechniker, Messe-, Kongress- und Eventorganisatoren (m/w/d) forderten in einem Sternmarsch auf das Brandenburger Tor, ihre Arbeitsplätze und Unternehmen zu retten. Hierzu bedarf es einer Erweiterung des Überbrückungs- und Kreditprogramms, der Möglichkeit eines steuerlichen Kreditrücktrags, einer Anpassung des EU-Beihilferahmens und einer flexibleren Kurzarbeiterregelung.

Den Forderungen wurde durch die durchweg Masken tragenden Demonstrierenden vom Neptunsbrunnen bis zum Reichstag - wo symbolträchtig das letzte Hemd niedergelegt wurde - lautstark Nachdruck verliehen, während sich von Westen ein hupender Fahrzeugkorso auf das Brandenburger Tor zubewegte. Sprachrohr mit Bühnenpräsenz waren dort dann Betroffene ebenso wie Unterstützende und viele Vertreter*innen der einflussreichsten Verbände, Vereine und Initiativen der Branche.

Die durchweg friedliche Demonstration richtete sich ausdrücklich nicht gegen die durch die Länder verhängten Maßnahmen, sondern gegen die nicht ausreichende staatliche Unterstützung der Veranstaltungsbranche als sechstgrößtem Wirtschaftszweig Deutschlands, in dem derzeit 100.000 Arbeitsplätze durch die Aussetzung der Veranstaltungen gefährdet sind.

"Ganz großes Kino!"

Das erste WIMACamp/digital - sponsored by MAK Wissenschaft e.V.

Neugierig, gespannt und aufgeregt. So beschrieben sich die Teilnehmenden in einer interaktiven Umfrage zu Beginn des ersten WIMACamp/digital. Neugierig, gespannt und aufgeregt waren auch die Moderatoren und mit ihnen das gesamte Orga-Team der TU Berlin Sciencemarketing (TUBS), das in kürzester Zeit das als Präsenzveranstaltung etablierte WIMACamp auf digitale Füße stellte.

Und es lief. Und es übertraf sogar die Erwartungen! Die hohen Anmeldezahlen für das digitale Format zeugten schon im Vorfeld von einer mittlerweile gemeinhin breiten Akzeptanz von Online-Veranstaltungen. Das WarmUp am Vortag gab eine Einführung in die Big Blue Button-Technik, in das technische Wegesystem und die Möglichkeiten zusätzlicher interaktiver Gestaltung. Mit einer Wordle-Wolke, entwickelt aus den per Mentimeter erhobenen Hashtags der Vorstellungsrunde, startete das WIMACamp dann auch punktgenau am 25. August 2020.

Der einleitende Pitch der Beiträge bewegte sich inhaltlich zwischen Fragestellungen zu speziell inneruniversitären Thematiken bis hin zum Corona-Podcast als Beispiel breitenwirksamer Wissenschaftskommunikation für alle. Es ging nie um die Vermittlung von Expertenwissen, sondern - dem WIMACamp entsprechend - stets um den individuellen Erfahrungsaustausch zu Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftsmarketing und Wissenschaftskommunikation.

Ein digitales Barcamp gehört als Unkonferenz zu den Königsdisziplinen digitaler Veranstaltungsformate. Nicht nur die bis zuletzt offene inhaltliche und räumliche Gestaltung, auch der hierdurch bedingte technische Aufwand erforderte 12 bis 15 Personen als Orga-Team, in der Moderation und im technischen Support. Die TUBS hat damit mutig Neuland betreten und weit über 100 Teilnehmende folgten ihr. Der Erfolg der Veranstaltung ruht so auf vielen Schultern, denn „es liegt immer auch an den Leuten, die da kommen. Wenn die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht offen und neugierig sind, dann läuft es einfach nicht“, betonte Moderator Frank Feldmann in der Abschlussrunde.

Was einigen fehlte? Das spontane Netzwerken im realen Beieinander und vielen das Bier der TU Berlin Brauerei im Nachgang. Vielleicht findet sich im nächsten Jahr dafür ja auch noch die digitale Umsetzung in der interaktiven Mittagspause, in der Digital Social Lounge oder dem virtuellen Lichthof. Die Nachfrage spricht dafür, das digitale, ressourcenschonende  WIMACamp zumindest als Variante fortzusetzen.

 

16. Landeskonferenz Digitalisierung im Gesundheitswesen - "Call for Participation"


(Bild shutterstock.com / Universität Potsdam)


Am 24. Februar 2021 findet die 16. Landeskonferenz Digitalisierung im Gesundheitswesen an der Universität Potsdam – gegebenenfalls in digitaler Form – statt. Dafür suchen wir vor allem Beiträge aus der Forschung!

Im Fokus der Veranstaltung steht 2021 der Einfluss der Corona - Pandemie auf die Digitalisierungsprozesse im Gesundheitswesen. Die elektronische Patientenakte, digitale Fortschritte in der Patientenversorgen, Onlinesprechstunden aber auch soziale und ethnische Aspekte wollen wir mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren.

Sie forschen zu den genannten oder ähnlichen Themen und möchten Ihre Arbeit auf der Landeskonferenz Digitalisierung im Gesundheitswesen vorstellen? Dann schreiben Sie an messeservice@uni-potsdam.de . Auch für Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!


Kontakt:
Universität Potsdam – Potsdam Transfer
Ute Rzeha | E-Mail: messeservice@uni-potsdam.de

Nachhaltig vorgetragen


Der Workshop „Messe trifft Wissenschaft 2020“ des AUMA mit dem Messearbeitskreis Wissenschaft e.V. musste in diesem Jahr entfallen.
Die dafür vorgesehenen Vorträge von Absolventinnen der DHBW Ravensburg gibt es jetzt aber in Druckform zu bestellen beim AUMA
oder in Kürze hier direkt als PDF.

Prof. Stefan Luppold, Studiengangsleiter BWL-Messe-, Kongress und Eventmanagement an der DHBW, hat die in Vortragsform geplanten Forschungsvorhaben zu wissenschaftlichen Ansätzen im Zusammenhang mit Messen aufbereitet und für die Dokumentation zusammengeführt. Sie bilden inhaltlich ein Spektrum verschiedenartiger Applikationen ab, deren Potential durch Messebeteiligte individuell für ihre jeweilige Unternehmung erforscht und bewertet werden kann und sollte:

  • Messestandgestaltung: Der Einfluss beruflicher Erfahrungen und Präferenzen auf die Wahrnehmung eines Standes und Implikationen für die praktische Umsetzung (Saskia Krüger)
  • Einsatzmöglichkeiten von Deep Learning zur Verbesserung des Besuchererlebnisses auf Messen (Marie-Christin Gerken)
  • Raumwirkung: Atmosphärische Bestandteile in Eventlocations und auf Messeständen und deren Einfluss auf die Zielerreichung bei Veranstaltungen (Nora Ernst)

So unterschiedlich diese Themen sind, so wertig sind sie für ein besseres Verständnis, für innovative Ansätze und einen qualitativen Fortschritt bei Messeauftritten“, führt Prof. Luppold in die Materie ein.

Und eben diese Wertigkeit spiegelt auch die Drucklegung in der Dokumentationsreihe des AUMA, die sie jetzt nachhaltig für an Messefragen Interessierte verfügbar macht.